Erkältung: Ursachen & Symptome richtig deuten

Halskratzen, Schnupfen, Fieber – ein grippaler Infekt wird häufig von unangenehmen Erkältungsbeschwerden begleitet. Hinter einer Erkältung stecken Viren, die die oberen Atemwege befallen. Typische Symptome machen sich meist zuerst in Hals und Nase bemerkbar, können sich aber schnell im ganzen Körper breitmachen.1,2

Alles Wichtige über Erkältungen auf einen Blick

  • Was ist eine Erkältung? Eine Erkältung ist ein grippaler Infekt der oberen Atemwege. Häufig betroffen sind Hals, Nase und Atemwege.
  • Was löst eine Erkältung aus? Erkältungsviren wie Rhinoviren oder Coronaviren. Kälte allein verursacht keine Erkältung, kann den Körper aber anfälliger machen.
  • Typische Erkältungssymptome: Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber.
  • Symptome einer leichten Erkältung: In vielen Fällen bleiben die Beschwerden auf Hals und Nase begrenzt. Der Hals kratzt, die Nase läuft und das Krankheitsgefühl bleibt eher mild.

Kurz erklärt: Was ist eine Erkältung?

Bei einer Erkältung infizieren Viren die oberen Atemwege. Viele kennen eine Erkältung auch als grippalen Infekt oder als Verkühlung  Dahinter stecken Erkältungsviren wie Rhinoviren oder Coronaviren. Die Erreger gelangen beim Husten und Niesen in die Atemluft und können über kleine Tröpfchen weitergetragen werden. Typisch sind Beschwerden wie Halsschmerzen und Schnupfen. Im Vergleich zur Grippe verläuft eine Erkältung in der Regel milder und entwickelt sich langsamer.1,2,3

Erkältungsviren: Ursachen einer Erkältung

Bis zu viermal im Jahr sind Erwachsene von einer grippalen Infektion, also einer Erkältung, betroffen.4 Meist erwischt es uns im Winter, wenn das Wetter draußen besonders kalt und ungemütlich ist. Verantwortlich für die Erkältung ist aber – anders als der Name es vermuten lässt – nicht die Kälte. Stattdessen kommen eine Vielzahl verschiedener Viren infrage, die das Immunsystem herausfordern.1,3

Auslöser für eine Erkältung

Verantwortlich sind verschiedene Virusstämme, die die oberen Atemwege infizieren können, darunter Rhinoviren und Coronaviren. Erkrankte geben die Viren beim Husten und Niesen ab. Auch kleine Tröpfchen in der Atemluft können Erreger weitertragen. Andere Menschen atmen diese Partikel ein und können sich anstecken.1,2

 

Warum erkältet man sich im Winter?

Kälte kann den Körper anfälliger machen, weil das Immunsystem eine Virusinfektion schlechter abwehrt. Dass wir uns eher im Winter erkälten, hat gleich mehrere Gründe: Zum einen ist das Immunsystem in kälteren Jahreszeiten oft etwas geschwächt. Wir bewegen uns weniger an der frischen Luft, frieren häufig, zudem macht trockene Heizungsluft die Schleimhäute anfälliger. Für die Erkältungsviren ist es so leichter, die Hürden des Immunsystems zu überwinden.1,3

 

Wie entsteht eine Erkältung?

  • Tröpfcheninfektion: Erkrankte stoßen von Speicheltröpfchen umhüllte Viren beim Sprechen, Husten oder Niesen aus. So verteilen sich die Viren gemeinsam mit der Feuchtigkeit in der Luft. Die (noch) Gesunden atmen sie ein und die Viren infizieren ihre Nasen- und Rachenschleimhäute.1,2
  • Kontakt- oder Schmierinfektion: In diesem Fall werden Erkältungsviren über Berührung oder Gegenstände übertragen. Erkrankte haben Erreger an den Händen – zum Beispiel durch das Naseputzen – und berühren damit Türklinken, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln oder andere Menschen direkt. Über diesen Weg gelangen die Erreger schließlich ebenfalls in den Mund-Rachen-Raum gesunder Menschen und können dort eine Infektion auslösen.2

Beide Wege werden durch den Winter zusätzlich begünstigt. Der Grund ist, dass wir uns öfter dicht gedrängt in geschlossenen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln aufhalten.1 Kalte, trockene Luft oder Heizungsluft, die dem Körper Feuchtigkeit entzieht, tut dann ihr Übriges: Die Schleimhäute trocknen aus und können sich so schlechter gegen Erkältungsviren zur Wehr setzen.3 Viele typische Erkältungssymptome entstehen durch die Immunreaktion des Körpers auf die Infektion. Sobald sich die Viren auf den Schleimhäuten vermehren, wird das Immunsystem aktiviert und versucht, die Viren dort und im ganzen Körper zu bekämpfen.1,2

Symptome einer Erkältung

Die Symptome einer Erkältung betreffen Hals, Nase und Atemwege. Welche Beschwerden auftreten und wie stark sie ausfallen, kann von Person zu Person unterschiedlich sein.2

Typische Erkältungssymptome sind:

  • Halsschmerzen
  • Schnupfen oder verstopfte Nase
  • leichte bis mäßig starke Kopf- und Gliederschmerzen
  • Fieber
  • Frösteln
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Husten1,3

 

Wie erkennt man die Symptome einer leichten Erkältung?

Ein milder grippaler Infekt kündigt sich meist langsam an. Die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigen sich bei den meisten Menschen im Hals oder in der Nase: Der Hals kratzt, Halsschmerzen treten auf und Schnupfen setzt ein. Die Nase kann laufen oder durch angeschwollene Schleimhäute schlechter Luft durchlassen. Manchmal zeigt sich die Erkältung nur durch Schnupfen und leichte Halsbeschwerden. Kopf- und Gliederschmerzen bleiben aus. Müdigkeit und Abgeschlagenheit können auftreten, fallen aber deutlich milder aus als bei einer Grippe. Bleibt es bei diesen milden Erkältungsbeschwerden, klingt der Infekt nach einigen Tagen wieder ab.1

 

Womit ist bei einer schweren Erkältung zu rechnen?

Fallen Erkältungsbeschwerden stärker aus, belastet der grippale Infekt den Körper spürbarer. Schnupfen und eine verstopfte Nase können den Schlaf stören. Krankheitsgefühl und Müdigkeit nehmen zu. Auch Husten kann im weiteren Verlauf hinzukommen. Treten die Beschwerden sehr plötzlich auf, steigt das Fieber deutlich oder sind Kopf- und Gliederschmerzen besonders belastend, können das Anzeichen einer Grippe sein. Ein Besuch in der hausärztlichen Praxis kann hier Aufklärung schaffen.1

Erkältungsbeschwerden gezielt angehen

Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen und verstopfte Nase: Auch die ersten Beschwerden einer Erkältung können den Alltag belasten. Dann ist schnelles Handeln angesagt: Aspirin® Plus C enthält Acetylsalicylsäure und Vitamin C und kann bei erkältungsbedingten Schmerzen sowie Fieber Abhilfe schaffen. Wenn zusätzlich Schnupfen auftritt, ist Aspirin® Complex stark: Das Granulat enthält Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin und unterstützt das Abschwellen der Nasen- und Nebenhöhlenschleimhaut.