Gelenk- und Muskelschmerzen: Ursachen und Symptome

Der menschliche Körper besitzt mehr als 650 verschiedene Muskeln und etwa 360 Gelenke. Im Grunde kann jeder Muskel und jedes Gelenk schmerzen: Gelenkschmerzen treten allerdings vor allem an Schultern, Wirbelsäule und Hüfte, im Knie und an den Fingern auf. Dem gegenüber kommen Muskelschmerzen in erster Linie im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich vor. Welche Symptome treten dabei auf? Was sind die Ursachen für Gelenk- und Muskelschmerzen?

Muskelschmerzen: die häufigsten Ursachen auf einen Blick

Muskelschmerzen (Myalgie) können zum Beispiel nach anstrengendem Sport oder ungewohnter körperlicher Tätigkeit auftreten. Aber auch eine Mangelversorgung mit Mineralstoffen wie Kalzium oder Magnesium sowie Erkrankungen kommen als Ursache für Muskelschmerzen infrage.

  • Muskelverletzungen: Beispielsweise kann es bei Sportarten mit schnellen Start- und Stoppbewegungen (Fußball, Tennis) vorkommen, dass Risse, Zerrungen oder Prellungen entstehen. Die beiden Letzteren äußern sich durch einen Druck- oder Bewegungsschmerz, während sich ein Muskelfaser- beziehungsweise Muskelriss zusätzlich durch einen Bluterguss zu erkennen gibt.
  • Muskelkrämpfe: Ursache für diese Art Muskelschmerz ist häufig ein Magnesiummangel oder starke körperliche Belastung beim Sport; durch vermehrtes Schwitzen besteht ein erhöhter Magnesiumverlust. In der Folge verspürt man häufig Muskelkrämpfe in den Waden.
  • Muskelverspannungen: Eine falsche Haltung oder stundenlanges Sitzen begünstigen das Auftreten von Verspannungen. Aber auch eine ungünstige Bewegung oder eine schwache Muskulatur können zu Muskelschmerzen in Schulter, Nacken oder Rücken führen. Mitunter sind auch Halsmuskelschmerzen möglich. Die betroffenen Stellen fühlen sich meist hart an und sind druckempfindlich.
  • Muskelerkrankungen: Zum einen können Erreger wie Bakterien (Tetanus) oder Viren (Influenza-Viren) eine Entzündung des Muskels auslösen. Zum anderen liegt möglicherweise eine nicht-entzündliche Erkrankung vor, zum Beispiel, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion die Ursache für die Muskelschmerzen ist.

In der Regel verschwinden Muskelschmerzen, insbesondere Zerrungen oder Krämpfe, von selbst wieder. Einen Arzt sollten Sie dann aufsuchen, wenn die Ursache für die Muskelschmerzen unbekannt ist oder sich die Beschwerden über mehrere Wochen nicht bessern. Ebenso, wenn der Verdacht auf einen Muskelfaser- oder Muskelriss besteht.

Wie kommt es zu Gelenkschmerzen?

Warum und wie wirkt sie so schnell? Für wen ist sie geeignet? Wir verraten es Ihnen.

Gelenkschmerzen können auf unterschiedliche Weise entstehen: So sind einerseits Erkrankungen wie Rheuma, Borreliose oder Gelenkentzündungen (Arthritis) möglicherweise für die Schmerzen verantwortlich. Andererseits sind die Beschwerden auch ein häufiger Begleiter von Krankheiten wie Grippe oder Masern. In Form von Abrieberscheinungen treten Gelenkschmerzen insbesondere im Hüft- oder Kniebereich auf – ein typisches Krankheitsbild für Arthrose.

Im Gegensatz zu der chronischen altersbedingten Gelenkabnutzung (Arthrose) resultieren akute Gelenkschmerzen meistens aus körperlichen Überlastungen. Bei diesen mechanischen Ursachen wurde direkt auf das Gelenk eingewirkt: Darunter fallen unter anderem Prellungen, Verrenkungen, Verstauchungen oder eine übermäßige Anstrengung zum Beispiel durch bestimmte Sportarten oder auf Grund von Übergewicht.

Die dabei auftretenden Schmerzen unterscheidet man folgendermaßen:

  • Der Anlaufschmerz zeigt sich, sobald das Gelenk bewegt wird.
  • Der Nacht- und Ruheschmerz tritt im Ruhezustand auf, häufig auch während des Schlafens.
  • Der Belastungsschmerz kommt bei Belastung des Gelenks vor.

Bei der Behandlung von Gelenkschmerzen – aber auch von Muskelschmerzen – ist die Unterscheidung zwischen mechanischer und krankheitsbedingter Ursache ein wichtiger Aspekt. Sie möchten wissen, wie Sie Muskel- und Gelenkschmerzen behandeln können? In unserem Behandlungstext finden Sie die gesuchten Informationen.

Bei der Behandlung der Schmerzen gibt es unterschiedliche Methoden. 

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