Migräne-Vorbeugung: Das müssen Sie beachten

Migräne macht den Alltag schnell zu einem schier unüberwindbaren Hindernis. Zur Arbeit gehen? Familie und Beruf unter einen Hut bekommen? Allen Verpflichtungen wie sonst nachkommen? Für die Betroffenen stellt das während einer akuten Migräne-Attacke ein Ding der Unmöglichkeit dar. Besser ist es also - ohne jede Frage -, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Vorbeugung ist bei Migräne durchaus machbar.

Vorbeugung bei Migräne – was Sie tun können

Das A und O einer erfolgreichen Migräne-Vorbeugung ist es, die persönlichen Migräneauslöser (Trigger) zu erkennen und zu vermeiden. Das ist bei manchen Faktoren einfacher, bei anderen wiederum sehr schwierig. Beginnen Sie zuerst einmal damit, diese Trigger zu identifizieren. Infrage kommen:

  • Stress oder darauffolgende, plötzliche Erholung (zum Beispiel zu Urlaubsbeginn)
  • Wetterumschwünge
  • Schwankungen im Hormonhaushalt, zum Beispiel vor oder während der Menstruation
  • das Auslassen von Mahlzeiten
  • zu wenig oder zu viel Schlaf
  • bestimmte Nahrungsmittel wie Rotwein, verschiedene Käsesorten oder Schokolade

All diese Einflüsse können bei Migränikern als Auslöser einer neuerlichen Attacke verantwortlich sein. Gerade bei Lebensmitteln ist es allerdings oft nur schwer möglich, zu erkennen, ob aufkommender Heißhunger die Migräne auslöst – oder ob der Körper sich damit lediglich auf den bevorstehenden Anfall vorbereitet.

Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, bietet es sich an, ein Migräne-Tagebuch zu führen, in dem Sie die Umstände jeder Migräne-Attacke vermerken und so häufig vorkommenden Faktoren und Mustern allmählich auf die Spur kommen. In vorgefertigten Tabellen können Sie die Zeitpunkte des Auftretens und die Symptome eintragen. Dadurch haben Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt keine Mühe, Ihr Kopfschmerzproblem einem Arzt präzise zu beschreiben: Er kann aus dem Ablauf der Schmerzattacken und der Art der Schmerzen wichtige Rückschlüsse für die weitere Behandlung ziehen und Empfehlungen für eine Vorbeugung bei Migräne geben.

Stress, Schlaf, Medikamente: Weitere Möglichkeiten zur Vorbeugung der Migräne

Ein unerlässlicher Faktor bei der Vorbeugung von Migräne ist die Vermeidung von Stress. Psychische Belastungen – egal ob familiär oder beruflich bedingt – geben dem Betroffenen das Gefühl, nicht mehr abschalten zu können; das Gefühl der Überforderung wächst. In vielen Fällen löst der Stress dadurch Spannungskopfschmerzen oder Migräne aus. Werden Sie sich dieser Problematik bewusst: Gönnen Sie sich Pausen, die Sie ausschließlich zur Entspannung und Erholung nutzen. Helfen können auch bestimmte Techniken, wie zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Yoga. Ein regelmäßiges Sportprogramm entspannt Körper und Geist gleichermaßen; Ausdauersportarten wie Joggen oder Radfahren eignen sich hierfür besonders.

Bei Migräne verlangt Ihr Kopf nach Routine: Änderungen des gewöhnlichen Tagesablaufs können ihn überfordern und so die Migräne auslösen. Zur Vorbeugung ist es daher von Vorteil, möglichst regelmäßig und, wenn es sich einrichten lässt, auch immer zur gleichen Zeit zu essen. Geben Sie Ihrem Nervensystem zusätzlichen Halt, indem Sie einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus einhalten, auch an Wochenenden und in den Ferien.

Bei Menschen, die besonders stark und häufig unter Migräne leiden, kann der Arzt zudem Medikamente zur Vorbeugung verschreiben. Zum Einsatz kommen dann zum Beispiel Betablocker oder Arzneimittel, die auch bei Epilepsie verabreicht werden. So lässt sich in den meisten Fällen sowohl das Auftreten als auch die Ausprägung der Migräne deutlich verringern.

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Die Unterscheidung verschiedener Kopfschmerzarten ist schwer. 

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