Typische Anzeichen und Symptome bei Migräne

Ihre Kopfschmerzattacken sind einseitig, pulsierend, pochend oder sehr heftig? Dazu kommen häufig Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Licht-, Geräusch- und Geruchsempfindlichkeit? Wenn Sie körperlich aktiv sind, verschlimmern sich die Beschwerden? Dann leiden Sie höchstwahrscheinlich an Migräne. Erfahren Sie hier, mit welchen Symptomen sich die Migräne äußert und welche Anzeichen sie ankündigen – manchmal sogar mehrere Tage vor der eigentlichen Attacke.

Migräne – eine Vielfalt an Symptomen

Wer an Migräne erkrankt ist, der leidet meist mindestens einmal im Monat unter einer der typischen Schmerzattacken. Viele Betroffene erwischt es auch öfter – denn Auslöser gibt es viele: Stress, Wetterumschwünge, Schwankungen im weiblichen Hormonhaushalt und unzählige andere Faktoren können den Startschuss für Migräne geben. Für die Erkrankten ist das oft eine große Belastung. Während eines akuten Migräne-Anfalls ist es kaum bis gar nicht möglich, dem Alltag wie gewohnt nachzugehen. Dafür sind die Symptome in der Regel zu stark ausgeprägt.

Bei den meisten Betroffenen tritt die sogenannte Migräne ohne Aura (Migräne ohne neurologische Ausfälle) auf. Zu ihren Symptomen zählen:

  • starke bis sehr starke Kopfschmerzen, meist pulsierend oder pochend und auf nur einer Kopfseite
  • Übelkeit und/oder Erbrechen
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht und Gerüchen
  • Verschlimmerung der Beschwerden bei körperlicher Aktivität 

Bei etwa zehn bis 15 Prozent der Migränepatienten wird die Migräne von einer sogenannten Aura begleitet (Migräne mit Aura genannt), die sich langsam über fünf bis 20 Minuten entwickelt und maximal eine Stunde anhält. Die Anzeichen dieser Migräne-Form können sein 

  • Sehstörungen wie Schleiersehen, Lichtblitze oder flimmernde Zickzack-Linien,
  • Kribbeln, das sich von den Fingerspitzen bis in den Kopf zieht,
  • Lähmungserscheinungen,
  • Sprachstörungen sowie
  • Schwäche und/oder Schwindel. 

Im Anschluss an die Aura folgt die eigentliche Kopfschmerzphase mit den typischen Begleiterscheinungen.

Vorboten und Anzeichen der Migräne

Gerade die Migräne mit Aura macht sich durch Symptome bemerkbar, die auch denen eines Schlaganfalls ähneln. Sind Sie sich unsicher oder treten die Anzeichen urplötzlich oder sehr viel länger auf als gewöhnlich, ist Vorsicht geboten: Suchen Sie sofort einen Arzt auf und lassen Sie sich genau untersuchen, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Bei Migräne bilden sich die Einschränkungen wieder zurück – ein Schlaganfall kann dagegen bleibende Schäden verursachen.

Bei den meisten Betroffenen kündigt sich die Migräne in der Regel ein bis zwei Tage vorher und kontinuierlich ansteigend durch typische Anzeichen an. Zu den Vorboten gehören:

  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel (die dann häufig fälschlicherweise für die Auslöser des Anfalls gehalten werden)
  • depressive Verstimmungen
  • Euphorie
  • Durst
  • Verdauungsprobleme, zum Beispiel Verstopfung 

Erkennen Sie diese Symptome bei sich, können Sie unter Umständen noch positiv auf den weiteren Verlauf einwirken: Gönnen Sie sich Ruhe und versuchen Sie sich zu entspannen – möglicherweise beeinflusst das den weiteren Verlauf positiv.

Wichtig: Migräne kann hin und wieder auch als Aura ohne nachfolgende Kopfschmerzen entstehen. Der Betroffene leidet dann lediglich unter den typischen Symptomen einer Migräne-Aura; im Anschluss daran kommt es nicht zu Kopfschmerzen. Tritt dieser Fall häufiger ein, sollten Sie das beim Arzt überprüfen lassen. Er kann nicht nur klären, was die Anzeichen zu bedeuten haben, sondern auch passende Methoden zur Vorbeugung und Behandlung der Migräne empfehlen.

Ruhe und Schmerzmittel bilden die Säulen im Kampf gegen Migräne. 

Die Unterscheidung verschiedener Kopfschmerzarten ist schwer. 

Wer eine Migräne-Attacke hat, kann meist seinen Alltag nicht mehr bewerkstelligen. Vielen bleibt nur noch übrig, sich ins abgedunkelte Schlafzimmer zu verziehen. Doch das muss nicht sein: Aspirin® Migräne wurde speziell für leichte bis mittelstarke Migräne-Kopfschmerzen entwickelt. Daneben vermindert es auch die üblichen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Wie funktioniert das?