Migräne: Alles Wichtige zu Dauer und Verlauf

Für die einen ist es ein wöchentliches Ereignis, andere plagen sich nur gelegentlich damit herum. Doch egal, in welchem Intervall Migräne auftritt – die anfallartigen Kopfschmerzen und ihre Begleiterscheinungen sind in jedem Fall unangenehm. Viele Betroffene stellen sich daher die Frage: Wie lange dauert eine Migräne? Und welchen Verlauf nimmt sie? Die Antworten rund um Migräne-Dauer und Co. erhalten Sie hier.

Mann leidet an Migräne und fragt sich, wie lange seine Migräne dauert.

Migräne: Häufigkeit und Dauer

Wer an Migräne leidet, kennt sie: die regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzen und weiteren Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit. Während einige Erkrankte hiervon nur ein- oder zweimal im Monat betroffen sind, gibt es andere Migräniker, die es deutlich häufiger trifft. Manche leiden sogar an chronischer Migräne, das heißt,sie sindan 15 oder mehr Tagen pro Monat von den Kopfschmerzen betroffen.2

Ebenso wie die Häufigkeit der Migräne-Attacken von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, variiert auch ihre Dauer: von wenigen Stunden bis hin zu drei Tagen. Überschreitet der Schmerz diesen maximalen Wert, spricht man vom sogenannten Status migraenosus (migräneartiger Dauerzustand). Wenn die Attacke nicht enden will, sollte daher auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann die nötige Behandlung am besten einschätzen.

Gut zu wissen: Wie lange die Migräne dauert, ist ein mögliches Unterscheidungsmerkmal zu Spannungskopfschmerzen – allerdings erst, wenn die Beschwerden länger als drei Tage anhalten. Denn bei einer einfachen Migräne treten die Kopfschmerzattacken in einer Länge von 4 bis maximal 72 Stunden auf.2 Dem gegenüber können Spannungskopfschmerzen 30 Minuten, aber auch bis zu sieben Tage dauern.3 Lassen die Schmerzen also auch nach Ablauf von drei Tagen nicht nach, liegt die Vermutung nahe, dass vielmehr Spannungskopfschmerzen verantwortlich sind. Zuvor ist eine Unterscheidung meist lediglich anhand der begleitenden Beschwerden möglich.

Welchen Verlauf nimmt die Migräne?

Migräne ist nicht gleich Migräne – Erscheinung, Häufigkeit und Dauer, aber auch der Verlauf unterscheiden sich. So gehen manchen Migräne-Attacken typische Vorboten voraus: Dann kündigen beispielsweise Gereiztheit, Müdigkeit oder auch Heißhunger die Migräne an.

Kommt es zur eigentlichen Kopfschmerzphase, fokussiert sich der Schmerz nicht immer auf eine Stelle – es kann sein, dass er wandert. Beispielsweise beginnt er als diffuser Schmerz im Nackenbereich und taucht dann im weiteren Verlauf mal auf der linken Seite, dann wieder auf der rechten auf. Die Intensität der Migräne kann sich hierbei ebenfalls verändern. Anfangs kann sie durchaus Ähnlichkeit mit dem Kopfschmerz vom Spannungstyp haben, also dumpf, ziehend oder drückend sein. Zum Höhepunkt hin verspüren Migräniker in der Regel den charakteristischen pochenden Schmerz, der weitaus intensiver ist als der Spannungskopfschmerz.

Im Anschluss an die Kopfschmerzphase klingen die Symptome nach und nach ab. Sind sie verflogen, befinden sich Betroffene in der letzten Etappe des Verlaufs einer Migräne. Häufig fühlen sie sich aufgrund der vorangegangenen Beschwerden müde und ausgelaugt. Eine vollständige Erholung dauert unter Umständen ihre Zeit.

Migräne-Attacken nehmen Einfluss auf die Lebensqualität

Dauer und Verlauf einer Migräne sind Faktoren, die nicht nur in akutem Zustand eine große Belastung für Betroffene darstellen. Selbst während der beschwerdefreien Zeiten drehen sich die Gedanken häufig darum, wann die nächste Attacke kommt und wie lange sie andauert. Das hat mitunter große Auswirkungen auf die Lebensqualität: Die Angst vor einem erneuten Migräne-Anfall treibt um, auch in Bezug auf Freizeitaktivitäten. Viele Migräniker stellen sich die Frage, ob sie an Veranstaltungen überhaupt teilnehmen können. Einige planen ihre Freizeit sogar danach, ob mit einer Attacke zu rechnen ist oder nicht. Andere ziehen sich gänzlich zurück, um die zusätzliche Belastung zu umgehen. Das Problem: Dies kann Leidensdruck und Stress hervorrufen, die sich wiederum negativ auf Häufigkeit und Dauer der Migräne auswirken.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sollten sich Migräniker Hilfe suchen – es ist durchaus möglich, mit einer geeigneten Behandlung die Lebensqualität zu steigern. So hat sich zur Linderung von migränebedingten Kopfschmerzen Aspirin® Migräne bewährt. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure sorgt für eine Hemmung der Schmerzbotenstoffe (Prostaglandine) und senkt so die Schmerzempfindlichkeit. Auch Begleiterscheinungen wie Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit bessern sich.


1Neurologen und Psychiater im Netz: Was ist Migräne? URL: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/migraene/was-ist-migraene/ (25.10.2018).
2IHS Classification ICHD-II: Migräne ohne Aura. URL: http://www.ihs-klassifikation.de/de/02_klassifikation/02_teil1/01.01.00_migraine.html (04.12.2018).
3Schmerzklinik Kiel: Krankheit mit vielen Gesichtern. URL: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/formen/ (25.10.2018).

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Die Unterscheidung verschiedener Kopfschmerzarten ist schwer. 

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