Pochende Kopfschmerzen und Co.: Die häufigsten Symptome bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können große Sorgen bereiten – vor allem wenn ihr Auslöser noch unbekannt ist. Dann treten die lästigen Kopfschmerz-Symptome immer wieder auf und belasten Alltag und Wohlbefinden. Egal ob drückende, dumpfe oder pochende Kopfschmerzen: Mit Ihren Beschwerden müssen Sie sich nicht abfinden. Doch welche Symptome sprechen für welche Art von Kopfschmerz?

Die Vielfalt der Kopfschmerz-Symptome

Experten unterscheiden über 350 verschiedene Formen von Kopfschmerzen – neben drückenden und pochenden Kopfschmerzen gibt es noch unzählige mehr. Da verliert der Betroffene schnell den Überblick. Die Kopfschmerz-Symptome stellen viele Menschen vor ein Rätsel: Was bedeuten die Beschwerden genau? Deuten sie auf eine Erkrankung hin? Was kann ich gegen diese Form von Kopfschmerzen tun? Um Ihnen die Einordnung Ihrer Kopfschmerz-Symptome etwas zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Formen für Sie zusammengetragen:

Pochende Kopfschmerzen

Starke, pochende, pulsierende Kopfschmerzen bringen die meisten Betroffenen mit den Kopfschmerz-Symptomen bei Migräne in Verbindung. Charakteristisch für diese Erkrankung sind – neben der Intensität der Schmerzen und einer Verschlimmerung der Beschwerden bei körperlicher Aktivität – die zusätzlich auftretenden Begleiterscheinungen.

Möglich sind

  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Lichtscheu,
  • Lärmempfindlichkeit,
  • Appetitlosigkeit,
  • Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Gerüchen
  • Sehstörungen,
  • Sprachstörungen sowie
  • Kribbeln oder Lähmungserscheinungen in den Gliedmaßen.

Kommt es im Zusammenhang mit Migräne zu pochenden Kopfschmerzen, beschränken sie sich in der Regel auf eine Seite des Kopfes. Nur in seltenen Fällen wandern die Beschwerden von der einen auf die andere Seite oder breiten sich auf beide Schädelhälften aus. Die genauen Ursachen für die Entstehung der Migräne sind von der Forschung noch nicht abschließend geklärt. Im Verdacht stehen allerdings neben genetischen Einflüssen insbesondere auch Störungen der Schmerzregulation im Gehirn, die bei Migränikern immer wieder auftreten und unter Umständen für die pochenden Kopfschmerzen verantwortlich sind.

Doch Achtung: Handelt es sich um Migräne, muss diese nicht unbedingt isoliert auftreten. Viele Betroffene leiden an einer Kombination aus pochenden Migräne- und drückenden Spannungskopfschmerzen.

Drückende, dumpfe Kopfschmerzen

In der Regel sind leichte Kopfschmerzen kein Grund zur Besorgnis. In vielen Fällen stecken die sogenannten Spannungskopfschmerzen dahinter: Kommt es zu Verspannungen der Nacken- und/oder Rückenmuskulatur – zum Beispiel durch Stress, eine falsche Körperhaltung oder Schlafmangel – kann sich das in Form von leichten bis mittelstarken, drückenden Kopfschmerzen äußern. Diese Kopfschmerz-Symptome treten meist nur gelegentlich auf und lassen sich durch ein Beseitigen der Ursache und Schmerzmittel wie Aspirin® gut behandeln.

Handelt es sich bei den Kopfschmerz-Symptomen um drückende oder dumpfe Kopfschmerzen, können neben Verspannungen auch andere Faktoren die Ursache sein. Viele Betroffene klagen dabei über Druck im Kopf, der sich vor allem vorne, also im Bereich von Stirn und Schläfen, äußert. Dann können Erkrankungen wie eine Erkältung oder Grippe für diese Form von Kopfweh verantwortlich sein. Daneben besteht bei dumpfen Kopfschmerzen die Möglichkeit, dass es sich um schmerzmittelbedingte Kopfschmerzen handelt: Vor allem Betroffene, die an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel einnehmen, sind gefährdet.

Einseitige oder beidseitige Kopfschmerzen

Trotz Entspannung und Massagen wollen Ihre Kopfschmerzen nicht verschwinden? Wir stellen Ihnen weitere Behandlungsmöglichkeiten vor.

Egal ob drückende oder pochende Kopfschmerzen – auch die Lokalisation der Schmerzen kann Sie auf die richtige Fährte führen: Während Spannungs- oder Erkältungskopfschmerzen in der Regel beide Hälften des Kopfes gleichermaßen betreffen, treten im Unterschied dazu Migräne-Kopfschmerzen und die seltenen Cluster-Kopfschmerzen vor allem einseitig auf. Beim Cluster-Kopfschmerz spüren die Betroffenen heftigste Kopfschmerzen, vor allem im Bereich eines Auges.

Die passende Behandlung für drückende und pochende Kopfschmerzen

Art und Ausprägung der Schmerzen können einen Hinweis auf die zugrundeliegenden Auslöser geben – unfehlbar sind sie deshalb aber nicht. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, als dass Kopfschmerzen anhand ihrer Symptome, Schwere oder Lokalisation zweifelsfrei klassifiziert werden könnten.

Sind Sie sich unsicher oder nehmen pochende oder drückende Kopfschmerzen trotz Behandlung an Häufigkeit, Stärke und Dauer zu, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Nur er kann der Ursache der Kopfschmerzen anhand spezieller Untersuchungsmethoden auf die Schliche kommen – und anschließend die passende Behandlung einleiten.

Bei Kopfweh sind Schmerztabletten die schnelle Lösung. Auch andere Methoden sind wirksam. 

Entspannung, Sport, Ernährung: mit ein paar einfachen Tipps die Kopfschmerzen lindern. 

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