Erkältung und Kopfschmerzen gehen oftmals Hand in Hand

Wer unter einer Erkältung leidet, der bekommt es gleich mit mehreren unangenehmen Beschwerden zu tun: Neben Fieber, Glieder- und Halsschmerzen werden viele Betroffene in dieser Phase auch von Kopfschmerzen geplagt. Doch warum ist das so? Zu den Zusammenhängen zwischen Erkältung und Kopfschmerzen sowie über Tipps, die das Dröhnen im Kopf lindern, können Sie sich hier informieren.

Frau hat aufgrund ihrer Erkältung auch Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen bei Erkältung: Warum eigentlich?

Dass bei einer Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) in vielen Fällen Kopfschmerzen auftreten, ist für die meisten Betroffenen selbstverständlich – die lästigen Schmerzen gehören eben einfach dazu. Die Wissenschaft hält den Sachverhalt dagegen für weitaus spannender: Denn was den Erkältungskopfschmerz tatsächlich auslöst, ist bislang immer noch nicht zweifelsfrei geklärt.

Zwei mögliche Ursachen scheinen sich jedoch als die wahrscheinlichsten herauszukristallisieren:

  • Breiten sich Erkältungsviren auf den Schleimhäuten der Atemwege aus, kommt es zu einer Entzündung und damit auch zu einer verstärkten Sekretproduktion. Dieser Schleim fließt nicht richtig ab – das kann bei Erkältung den Druck im Kopfbereich erhöhen und so Kopfschmerzen entstehen lassen.
  • Bekämpft der Körper die Erkrankung, schüttet das Immunsystem vermehrt Zytokine aus. Diese Eiweiße übermitteln Signale zwischen Zellen und stehen im Verdacht, in höherer Konzentration für Kopfschmerzen verantwortlich zu sein.

Beide Vorgänge – so die Theorie – machen Kopfschmerzen zum typischen Begleiter der Erkältung.

Den Erkältungskopfschmerz lindern

Um die Kopfschmerzen bei Erkältung zu reduzieren, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  • Besonders wichtig, um Erkältungsbeschwerden zu behandeln und wieder zu Kräften zu kommen, ist Ruhe. Gönnen Sie sich daher die Erholung, die Ihr Körper jetzt benötigt.
  • Beherzigen Sie zudem generelle Tipps gegen den grippalen Infekt (beispielsweise viel trinken, Dampfinhalationen anwenden, den Hals wärmen oder bei Gliederschmerzen im Bett ausruhen). Kann Ihr Immunsystem im Kampf gegen die Erkältung die Oberhand gewinnen, lassen auch Halsschmerzen, Kopfschmerzen bei Husten und Co. allmählich nach.
  • Für eine kurzfristige Linderung der Beschwerden bietet sich ein kühler Umschlag im Nacken oder auf der Stirn an.
  • Um wirkungsvoll gegen die Schmerzen vorzugehen, können Schmerzmittel ein wertvoller Verbündeter sein. Präparate wie Aspirin® Plus C lindern nicht nur den Erkältungskopfschmerz, sondern auch andere erkältungsbedingte Schmerzen in Hals und Gliedern sowie Fieber. Die Brausetabletten werden in Wasser aufgelöst und setzen dadurch besonders schnell ihre Wirkstoffe frei – mit dem Plus an Vitamin C.
  • Viele Betroffene schwören außerdem auf Hausmittel wie Pfefferminzöl oder Ingwer. Pfefferminzöl wird in Stirn und Schläfen einmassiert, der Ingwer als Tee getrunken – beide sollen dazu beitragen, die Kopfschmerzen zu verringern.

Probieren Sie aus, was Ihnen persönlich gut tut und womit Sie sich wohlfühlen. Eine Kombination mehrerer Maßnahmen erzielt oft den besten Effekt.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Grundsätzlich lassen sich Kopfschmerzen bei Erkältung gut ohne ärztliche Hilfe behandeln. In einigen Fällen sollten Sie jedoch lieber einen Termin beim Arzt vereinbaren und sich gründlich untersuchen lassen:

  • Die Kopfschmerzen gehen nach der Erkältung nicht weg.
  • Die Schmerzen zeigen sich ungewöhnlich stark.
  • Erkältungsuntypische Beschwerden wie Übelkeit oder Sehstörungen kommen hinzu.
  • Auftretendes Fieber steigt stark an (über 39 Grad Celsius).

Ihr Hausarzt kann dann genau prüfen, weshalb zum Beispiel Ihre Kopfschmerzen nach der Erkältung nicht weggehen, und Ihnen daraufhin geeignete Maßnahmen empfehlen oder Medikamente verschreiben.