Akute Schmerzen und Schmerzarten

Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers. Die verschiedenen Schmerzarten wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Migräne sollten Sie also keinesfalls ignorieren. Einen Überblick über die häufigsten Schmerzarten und die gängigsten Schmerzmittel finden Sie hier.

Schmerzenstehung

Laut Expertenmeinung gibt es über 350 verschiedene Arten von Kopfschmerz. Entsprechend vielfältig sind daher auch die Ursachen der Schmerzentstehung. Bei Kopfschmerzen tut nämlich nicht das Gehirn selbst weh, sondern die angrenzenden, schmerzempfindlichen Areale wie Hirnhaut und Blutgefäße. Erfahren Sie hier, wie akute Schmerzen entstehen, welche Auslöser dahinterstecken können und vor allem: was wirklich bei Kopfschmerzen hilft. 

Bei vielen Betroffenen kündigt sich ein Migräneanfall einige Zeit im Voraus durch Vorboten an. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Müdigkeit, Heißhungerattacken, nervöse Unruhe, Geräuschempfindlichkeit, häufiges Gähnen. Vor der eigentlichen Kopfschmerzphase können dann noch sogenannte Aurasymptome auftreten. Häufig handelt es sich dabei um Sehstörungen, Schwindelgefühl und erhöhte Lichtempfindlichkeit. Was Sie bei einem nahenden Anfall unternehmen können, wie Migräne entsteht und welche Behandlungsmethoden Erfolg versprechen, finden Sie hier. 

Das ewige Kreuz mit dem Kreuz: Rückenschmerzen und Nackenverspannungen sind ein wahres Volksleiden – mehr als zwei Drittel aller Deutschen sind betroffen, davon leidet jeder Neunte täglich unter akuten Schmerzen. Aber aufgepasst: Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz. Informieren Sie sich jetzt, welche verschiedenen Schmerzarten im Rücken- und Nackenbereich auftreten, wie man den Ursachen auf den Grund kommt und wie man sie wieder loswird.

Häufig sind sie ein Zeichen von Überanstrengung und Fehlbelastung: Mit Gelenk- und Muskelschmerzen reagiert der Körper in der Regel auf eine Überlastung seines Bewegungsapparates. In erster Linie sind diese Schmerzen als Warnsignal zu verstehen und bedeuten: Jetzt ist Schonung angesagt. Doch was tun, wenn man sich partout keine Pause leisten kann oder diese Schmerzarten gar ohne benennbare Ursache entstehen?

Schmerzen – aber warum?

Schmerzen zu empfinden, ist für unsere Gesundheit von großer Bedeutung: Denn nur wenn wir per Schmerz das Signal aus unserem Körper erhalten, dass etwas nicht in Ordnung ist, können wir aktiv werden und den Auslöser behandeln oder vermeiden. Ein Beispiel: Wären wir dazu in der Lage, unsere Hand auf eine heiße Herdplatte zu legen, ohne dabei Schmerzen zu verspüren, würden wir uns regelmäßig schwerste Verbrennungen zuziehen – und in der Folge womöglich die Funktionsfähigkeit der betroffenen Hand verlieren. Da der Kontakt mit der Herdplatte aber einen scharfen Schmerz verursacht, ziehen wir die Hand sofort zurück und bewahren sie dadurch vor weiterem Schaden. Die International Association for the Study of Pain beschreibt Schmerzen daher in ihrer Definition als unangenehme sensorische oder emotionale Erfahrung, die mit tatsächlichem oder möglichem Gewebeschaden verbunden ist oder sein könnte.1

Wie entsteht in einer solchen Situation also der Schmerz? Werden an einer bestimmten Stelle im Körper die Nervenzellen gereizt (zum Beispiel durch Kälte, eine Verletzung oder eine Entzündung), übermitteln sie dieses Signal ans Gehirn, die übergeordnete Schaltzentrale im Körper. Es prüft die Botschaft, „übersetzt“ sie in wahrnehmbare Schmerzen und sorgt nötigenfalls für eine entsprechende Reaktion: Sie kann von einem Abbruch der aktuellen Tätigkeit bis hin zur Flucht vor der Schmerz-Ursache reichen.

Schmerzarten und Schmerzgedächtnis

Gemäß der jeweiligen Definition werden Schmerzen abhängig von ihrem Auslöser und ihrer Lokalisation unterschieden. Demzufolge gibt es unzählige Schmerzarten – Spannungskopfschmerzen und Migräne, Muskel- und Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und viele weitere.

Übergeordnet teilt man Schmerzarten in erster Linie in zwei Kategorien ein:

  • akute Schmerzen:

    Treten Schmerzen akut auf, stellen sie eine Beschwerde dar, die in direktem Zusammenhang mit einer Erkrankung oder Verletzung steht. Ist die Ursache behoben, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen.
  • chronische Schmerzen:

    Verschwindet der eigentliche Auslöser und die Schmerzen halten weiterhin an, spricht man ab einer gewissen Dauer (meist mehrere Monate) von einer chronischen Beschwerde. Der Schmerz ist dann nicht mehr nur Folge, sondern wird selbst zur Erkrankung.

Wie der chronische Schmerz genau entsteht, konnten Wissenschaftler noch nicht zweifelsfrei nachweisen. Eine wichtige Rolle könnte aber das sogenannte Schmerzgedächtnis spielen: Kommt es sehr häufig zu Schmerzen oder werden diese nicht adäquat behandelt, scheint das Nervensystem „mitzulernen“. Die Schwelle, bis ein Schmerzreiz ausgelöst wird, sinkt ab – Schmerzen entwickeln sich deutlich schneller als beim Gesunden (oder sogar dauerhaft). Löschen lässt sich dieses Schmerzgedächtnis bislang nicht. Eine rechtzeitige und umfassende Behandlung auftretender Symptome ist hier also besonders wichtig.

Welches Schmerzmittel ist das richtige?

Wenn Sie ein rezeptfreies Schmerzmittel benötigen, haben Sie erst einmal die Qual der Wahl. Auf dem Markt tummelt sich eine Vielzahl an verschiedensten Präparaten, Darreichungsformen und Marken. Lassen Sie sich nicht von den vielen Bezeichnungen in die Irre führen: Bei genauerer Betrachtung bleibt nur eine Handvoll Wirkstoffe übrig, die zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden. Hier finden Sie eine Übersicht über Eigenschaften der gängigsten Wirkstoffe:

EigenschaftenAcetylsalicylsäureParacetamolIbuprofenDiclofenacNaproxen
schmerzlindernd
fiebersenkend
entzündungshemmend-
Hemmung des Zusammenhaftens und Verklumpens der Blutplättchen----
Wirkdauer (in Stunden) bis zu 6bis zu 6bis zu 6bis zu 6bis zu 12

Für seine bewährte und zuverlässige Wirkung setzt Aspirin® auf Acetylsalicylsäure. Entdecken Sie jetzt den Wirkmechanismus von Aspirin®.

Sind Sie sich unsicher, welches Schmerzmittel in Ihrem Fall geeignet ist oder woher Ihre Schmerzen genau stammen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen: Er wird Sie genau untersuchen und Ihnen konkrete Tipps geben, was Sie gegen die Beschwerden unternehmen können.


1International Association for the Study of Pain: IASP Terminology. Abgerufen unter: http://www.iasp-pain.org/Education/Content.aspx?ItemNumber=1698#Pain (Stand: 31.10.2018)

Stechend, drückend, bohrend - Kopfschmerzen äußern sich vielseitig.

Bei Kopfweh sind Schmerztabletten die schnelle Lösung. Auch andere Methoden sind wirksam. 

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