Herzinfarkt – gestörte Blutzufuhr zum Herzmuskel

Unsere Organe müssen ständig mit Blut und Sauerstoff versorgt werden, um optimal funktionieren zu können – so auch unser Herz. Liegt eine Störung der Blutzufuhr vor, kommt es zu einer mangelhaften Durchblutung und damit auch zu einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Stoffen. In der Folge können Teilbereiche des Herzmuskels absterben – man spricht von einem Herzinfarkt.

Was passiert bei einem Herzinfarkt?

Mit jedem Herzschlag wird Blut durch den ganzen Körper transportiert – auch hin zum Herzen. Normalerweise wird das Herz dabei von zwei großen Blutgefäßen (Koronararterien) mit "frischem" Blut versorgt. Der Transport des Blutes sorgt für ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe, die für eine optimale Funktionalität des Herzens unerlässlich sind.

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) kommt es jedoch zu einem plötzlichen Verschluss eines der beiden Blutgefäße. Bleibt das Gefäß verschlossen, können Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr zu den dahinterliegenden Bereichen des Herzmuskels gelangen. So können wichtige Teile des Herzmuskels absterben – und abgestorbenes Gewebe kann sich nicht mehr regenerieren. Je größer dabei das verschlossene Gefäß ist, umso intensiver ist der Herzinfarkt

Unabhängig davon, welche der Koronararterien betroffen ist, kann sich ein Herzinfarkt unter anderem durch folgende Symptome äußern:

  • Schmerz hinter dem Brustbein, der in den linken Arm, den Hals oder Bauch ausstrahlt
  • Brustenge
  • Kurzatmigkeit bis zur Atemnot
  • Kalter Schweiß
  • Todesangst
  • Übelkeit und Erbrechen

 Treten diese Symptome auf oder liegt der Verdacht auf einen Herzinfarkt vor, sollten Sie umgehend handeln und den Notarzt (112) verständigen. Denn ein Herzinfarkt stellt ein lebensbedrohliches Ereignis dar und kann zu einem plötzlichen Herztod führen.

Bei einem Herzinfarkt ist schnelles Handeln gefragt

Die akute Therapie im Krankenhaus umfasst in der Regel Sauerstoffzufuhr, die Gabe von schmerzstillenden Arzneimitteln (Analgetika) sowie beruhigenden Medikamenten (Sedativa). In der Folgebehandlung steht die Wiederöffnung des Gefäßes an: Der operative Eingriff umfasst auch das Einsetzen einer Gefäßstütze, die einen erneuten Verschluss verhindert.

Nach einem Herzinfarkt stellt sich für viele Patienten die Frage, wie sie einen zweiten Infarkt vermeiden können. Neben einem gesunden Lebensstil können als präventive Maßnahmen auch bestimmte Medikamente, zum Beispiel Aspirin® Protect, zum Einsatz kommen.

Risikofaktoren Herzinfarkt: Präventionsmaßnahmen ergreifen

Ein Risikofaktor für einen Herzinfarkt stellt das Lebensalter dar: Denn mit zunehmendem Alter verlieren die Blutgefäße an Elastizität. Es kommt zu Ablagerungen in den Gefäßen (sogenannten Plaques) und damit zur sogenannten Gefäßverkalkung oder Arteriosklerose. Sie ist die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt und hat eine Verengung der Blutgefäße zur Folge. An diesen Engstellen können sich nun Blutplättchen anhaften und verklumpen. Die Blutgefäße werden dadurch weiter verengt oder sogar verschlossen – der Blutfluss wird unterbrochen. Auch das plötzliche Aufreißen der Plaque-Oberfläche kann zu einem akuten Gefäßverschluss führen

Doch auch andere Risikofaktoren können einen Verschluss – und somit einen Herzinfarkt – begünstigen. So nehmen unter anderem

  • ein hoher Nikotinkonsum,
  • Übergewicht,
  • Bewegungsmangel,
  • Stress,
  • Bluthochdruck und
  • erbliche Faktoren Einfluss auf das Infarkt-Risiko.

Um einen Herzinfarkt zu vermeiden, sollten Sie einen Blick auf Ihre Lebensumstände werfen: Sind Sie Raucher? Leiden Sie öfter unter familiären oder beruflichen Stress? Gibt es Angehörige, die bereits einen Herzinfarkt hatten? Der nächste Schritt sollte dann die Umstellung Ihres Lebensstils sein. Was Sie dafür tun müssen, erfahren Sie in unseren Tipps zur Vorbeugung eines Herzinfarktes.

Das Risiko für einen Herzinfarkt steigt durch gewisse Faktoren. 

Nicht immer ist es Brustschmerz, der einen Herzinfarkt ankündigt.

Aspirin® protect ist das Langzeitmedikament, mit dem Sie einem erneuten Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugen können. Wie das funktioniert? Die Hauptursache von Herzinfarkt und Schlaganfall sind verstopfte Blutgefäße. Aspirin® protect verdünnt das Blut und verhindert so, dass Blutplättchen aneinanderhaften und die Gefäße verstopfen. Wie ist Aspirin® protect einzunehmen?