Hausmittel und Co. gegen Schnupfen bei einer Erkältung

Erst häufiges Niesen, dann eine laufende Nase – Schnupfen ist mitunter ziemlich lästig. Ist die Nase dann auch noch verstopft, schränkt das die Atmung zum Teil stark ein. Viele Menschen haben in der Folge Schlafprobleme. Betroffene wollen dann nichts lieber als den Schnupfen schnell loszuwerden. Doch was hilft? Welche Hausmittel und Behandlungsmöglichkeiten kommen gegen Schnupfen infrage?

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Medikamente und Hausmittel: Was hilft gegen Schnupfen?

Spätestens, wenn die Nase vom vielen Putzen wund oder die Nasenatmung stark erschwert ist, fragen sich viele Betroffene: Was hilft gegen den lästigen Schnupfen? Besonders, wer beruflich oder privat stark eingebunden ist, möchte schnell wieder fit werden. Häufig folgt daher der Griff zu Medikamenten aus der Apotheke.

  • Abschwellende Nasensprays sorgen in der Regel für eine freiere Atmung, allerdings können sie auf lange Sicht schädlich für die Nase sein. Daher dürfen sie nur über einen beschränkten Zeitraum benutzt werden, andernfalls kann sich ein Abhängigkeitseffekt einstellen – mit der Folge, dass die Nasensprays keine ausreichende Wirkung mehr entfalten.
  • Medikamente zum Einnehmen können ebenfalls dazu beitragen, dass die Schleimhäute in der Nase und den Nasennebenhöhlen abschwellen. Sogenannte Multi-Symptom-Präparate enthalten meist einen abschwellenden und einen analgetischen Wirkstoff, um gleichzeitig auftretende Symptome wie Schnupfen, Schmerzen und Fieber zu behandeln. Bei den abschwellenden Wirkstoffen hat sich Pseudoephedrin-Hydrochlorid bewährt. Unter anderem ist er in Aspirin® Complex enthalten. Bei ihm handelt es sich um einen gefäßverengenden Wirkstoff zur innerlichen Behandlung von Schnupfen, der bis zu sechs Stunden lang für ein Abschwellen der Schleimhäute in der Nase sorgt. Durch seine Wirkung auf die Schleimhaut kann er auch eine befreite Atmung und einen besseren Sekretabfluss aus den Nasennebenhöhlen unterstützen. So hilft Pseudoephedrin, die Beschwerden an Ort und Stelle zu lindern – und das, obwohl es kein Spray ist. Der zusätzliche Vorteil: Dadurch, dass der Wirkstoff oral eingenommen wird und nicht nur lokal wirkt, können auch die sonst nur schwer zugänglichen Nasennebenhöhlen befreit werden.

Hausmittel gegen eine Erkältung mit Schnupfen sind oft aufwendiger als Medikamente und daher im mitunter stressigen Alltag schwerer unterzubringen. Wer sich dennoch die Zeit dafür nimmt, kann versuchen, seine Beschwerden unter anderem mithilfe einer Dampfinhalation zu lindern.

Welche Hausmittel gegen Schnupfen gibt es?

Um leichtere Beschwerden des Schnupfens zu behandeln, können Sie anfangs auf verschiedene Hausmittel und Tipps zurückgreifen:

  • Inhalieren bei Schnupfen: Dampfinhalationen mit ätherischen Ölen wie Pfefferminze oder Kamille wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben, zudem befeuchten sie die Atemwege.
  • Spülungen: Nasenspülungen mit Kochsalz liefern ebenfalls Feuchtigkeit für die Schleimhäute und können die Zahl der Krankheitserreger reduzieren.
  • Viel trinken: Als besonders nützliches Hausmittel gegen Schnupfen erweist sich eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Sie hilft dabei, die Nasenschleimhäute von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Brust einreiben: Die Brust mit ätherischen Ölen (zum Beispiel Menthol) oder speziellen Präparaten aus der Apotheke einzureiben, empfinden viele Betroffene als äußerst wohltuend. Was damit in der Regel aber nicht klappt: den Schnupfen damit tatsächlich schnell wieder loszuwerden.
  • Wärme: Um den Schnupfen zu behandeln, ist wohlige Wärme ein wichtiger Verbündeter. Sie steigert die Durchblutung in der Nase und bietet so dem Immunsystem mehr Möglichkeiten, die Erreger unschädlich zu machen. Übrigens: Scharfes Essen erzeugt einen ganz ähnlichen Effekt und kann durch verschiedenste Inhaltsstoffe (zum Beispiel Capsaicin im Chili) die Nase befreien.

Nach etwa einer Woche sollte der Schnupfen nachgelassen haben. Tritt er jedoch trotz Inhalierens und auch bei anderen Behandlungsmöglichkeiten immer wieder auf oder leiden Sie ständig darunter, ist ein Besuch beim Arzt ratsam. Er kann eine genaue Diagnose stellen und erklärt Ihnen, was bei Ihrem Schnupfen hilft.

Sie können aufgrund des Schnupfens nicht schlafen?

Verstopfte Nase? Das macht vielen Menschen die Nachtruhe zunichte, da sie nicht wie gewohnt durch die Nase atmen können. Was Sie bei Schnupfen tun können, um besser zu schlafen: Versuchen Sie den Kopf leicht erhöht zu legen: Das unterstützt die Schleimhäute beim Abschwellen.

Vorbeugende Tipps gegen Schnupfen

Was hilft künftig gegen Schnupfen? Der beste Tipp zur Vorbeugung besteht in einer gesunden Immunabwehr. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen kann ebenso dazu beitragen wie ausreichend Schlaf und regelmäßiger Sport. Empfehlenswert sind hierbei vor allem Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Hygiene: Gerade in der Erkältungszeit sollten Sie sich daher regelmäßig die Hände waschen, denn dort tummeln sich meist viele Viren. Häufiges Stoßlüften kann im Winter ebenfalls einer laufenden Nase vorbeugen – denn es erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und schützt die Schleimhäute so vor dem Austrocknen. Außerdem wird durch das Lüften die Anzahl der Viren in der Raumluft reduziert.

Weitere Tipps gegen Schnupfen gesucht? Hier entdecken Sie, wie Sie laufender Nase und Erkältung vorbeugen können.  

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