Schmerzen bei Migräne – der Feind im Kopf

Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, extreme Schmerzen - Sie leiden an Migräne? Damit sind Sie nicht allein: Mit 10 Millionen Betroffenen gehört Migräne in Deutschland zu den häufigsten Schmerzerkrankungen überhaupt. Entwickeln kann sie sich in jedem Alter, meistens kommt sie allerdings zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr vor. Doch was ist die Migräne eigentlich genau? Und wie lässt sich der Migräne-Kopfschmerz am effektivsten behandeln?

Was ist Migräne?

Gerade weil so viele Menschen betroffen sind, hat sich die Forschung in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Migräne und was sie verursacht, auseinandergesetzt. Jetzt scheint sie dem Mechanismus hinter den anfallartigen Kopfschmerzen endlich auf die Spur gekommen zu sein.

Beim Migräne-Anfall wird ein bestimmter Bereich des Hirnstamms in einen hyperaktiven Zustand versetzt. Dieses sogenannte Migräne-Zentrum regt daraufhin Fasern des Trigeminus-Nervs an, der mit all seinen Verästelungen das gesamte Gehirn durchzieht. Die Folge: Eine Weitung der Blutgefäße, verbunden mit erhöhter Durchlässigkeit der Gefäßwände. Auf diese Weise gelangen Substanzen, die Entzündungen fördern, ganz leicht in alle Bereiche des Gehirns.

Was bei Migräne nun tatsächlich die Schmerzen auslöst, ist die auf diesen Vorgang folgende, stellenweise Entzündung des Hirngewebes und der Hirnhäute. Dadurch wird die Schmerzempfindlichkeit in diesen Bereichen derart gesteigert, dass sogar der normale Puls heftige Schmerzen auslöst.

Schmerzen, Sehstörungen und mehr: Symptome und Formen der Migräne

Charakteristisches Kennzeichen von Migräne sind natürlich die starken Schmerzen. Die meisten Betroffenen beschreiben sie als pulsierende, manchmal sogar stechende Kopfschmerzen, die in der Regel nur auf einer Seite des Kopfes auftreten. Daneben leiden die Betroffenen meist an Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie an Übelkeit und/oder Erbrechen. Kommt es „lediglich“ zu den typischen Symptomen spricht man von einer Migräne ohne Aura.

Neben dem Migräne-Kopfschmerz können allerdings noch weitere Symptome auftreten:

  • Sehstörungen wie Lichtblitze, schwarze Flecken oder Zickzack-Linien im Gesichtsfeld
  • Sprachstörungen, zum Beispiel Wortfindungsstörungen
  • Schwindel
  • Lähmungserscheinungen
  • allgemeines Schwächegefühl
  • Missempfindungen (zum Beispiel Kribbeln oder Brennen)

Treten beim Patienten im Vorfeld der eigentlichen Kopfschmerzen solche zeitlich begrenzten neurologischen Ausfälle auf, handelt es sich um eine Migräne mit Aura. Sie entsteht, weil sich hier vor der eigentlichen Migräne-Attacke die Blutgefäße im Gehirn verengen; diese vorübergehende, schwache Unterversorgung mit Blut löst die Begleiterscheinungen aus.

Die Behandlung von Migräne

Leider ist Migräne bis jetzt nicht heilbar. Sie können jedoch Migräne-Attacken besser kontrollieren, indem Sie Ihre persönlichen Auslösefaktoren vermeiden und rechtzeitig zum richtigen Schmerzmittel greifen – beispielsweise eignet sich Aspirin® Migräne hervorragend zur Linderung der Beschwerden.

Egal welcher Trigger Ihre Migräne-Beschwerden ausgelöst hat, mit Aspirin® Migräne können diese schnell der Vergangenheit angehören. 

Um Ihre persönlichen Trigger (Auslöser) herauszufinden, lohnt es sich daher, ein detailliertes Kopfschmerz-Tagebuch zu führen. Darin halten Sie genau fest, wann es in welchem Ausmaß zu Beschwerden gekommen ist – ebenso wie die Begleitumstände: Was haben Sie gegessen? Standen Sie am betreffenden Tag besonders unter Stress? Hat sich das Wetter schlagartig geändert? Nach einer Weile können Sie daraus ablesen, welche Faktoren sich in Ihrem Fall auf die Häufigkeit und Ausprägung der Migräne-Attacken auswirken. Mit etwas Übung gelingt es Ihnen sicherlich auch bald, einen Großteil Ihrer Trigger zu meiden oder zumindest einzuschränken.

Sie wollen noch mehr zur Behandlung der Schmerzen und Begleitsymptome bei Migräne erfahren? Informieren Sie sich in unserem Beitrag zum Thema!

Eine Migräne kommt selten allein. Welche Symptome können noch auftreten? 

Ruhe und Schmerzmittel bilden die Säulen im Kampf gegen Migräne. 

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