Stress und weitere Auslöser von Kopfschmerzen

Ein deutlicher Wetterumschwung kündigt sich an? Der Stress auf der Arbeit nimmt zu? Die Allergie-Saison steht bevor? Menschen, die häufig an Kopfschmerzen leiden, schlagen nun die Hände über dem Kopf zusammen: Für sie kann das eine deutliche Zunahme ihrer Beschwerden bedeuten. Stress, Müdigkeit, Muskelprobleme im Nacken oder Rücken, fieberhafte Infekte sowie Allergien – die Auslöser für Kopfschmerzen sind vielfältig.

Die Ursachen von Kopfschmerzen: Stress, Müdigkeit und Co.

Kopfschmerzen können den Alltag zur Qual machen. Leiden Betroffene unter starken Beschwerden, ist es für sie oftmals kaum möglich, ihren täglichen Aufgaben und Terminen wie gewohnt nachzukommen. Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt – besonders, wenn es häufig zu Kopfschmerzen kommt.

Um die richtige Diagnose zu stellen und eine passende Behandlung einzuleiten, ist es wichtig, die möglichen Auslöser der Kopfschmerzen auszumachen. Dahinterstecken können zahlreiche Faktoren, von Stress über Infektionen oder Allergien bis hin zu Verletzungen des Kopfes oder Rückens. Folgende Ursachen können zu Kopfschmerzen führen:

Kopfschmerzen durch Stress

Stress versetzt in Alarmbereitschaft – denn unserem Körper signalisiert er vor allem eines: Gefahr. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, werden Körperfunktionen wie die Muskelspannung aktiviert, welche die Bereitschaft zu Kampf oder Flucht erhöhen. Bleibt der Stress auf Dauer bestehen, zum Beispiel aufgrund des Arbeitspensums oder familiärer Probleme, können Muskelverspannungen und damit Kopfschmerzen die Folge sein.

Kopfschmerzen durch muskuläre Anspannung

Spannungskopfschmerzen gehen nicht zwangsläufig nur auf das Konto von Stress. Auch andere Auslöser wie

 

  • eine falsche Körperhaltung,
  • zu wenig Bewegung oder
  • Zähneknirschen

 

können Muskelverspannungen im Nacken, Schulter- und Rückenbereich bewirken. Bleiben sie unbehandelt, entstehen Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen durch schlechte Luft

Sorgen Sie Zuhause und am Arbeitsplatz für gute Belüftung: Ein Mangel an Sauerstoff mit gleichzeitigem Überschuss an Kohlenstoffdioxid (CO2), das wir mit jedem Atemzug ausatmen, tut dem Kopf nicht gut.

Kopfschmerzen durch Alkohol und Nikotin

Wer es mit Alkohol oder Zigaretten übertreibt, bekommt oft bereits wenige Stunden später die Quittung: Beide Genussmittel können die Entstehung von Spannungskopfschmerzen begünstigen. Alkohol entzieht dem Körper große Mengen Wasser und sorgt so für lästiges Kopfweh. Nikotin verengt dagegen die Gefäße und erschwert eine optimale Durchblutung – auch des Gehirns.

Kopfschmerzen durch Müdigkeit

Schlafmangel wirkt sich auf die muskuläre Anspannung aus: Für den Körper ist er nämlich gleichbedeutend mit Stress – Spannungskopfschmerzen lassen nicht lange auf sich warten.

Kopfschmerzen durch Hormonschwankungen

Hormonschwankungen, wie sie beispielsweise während des weiblichen Zyklus vorkommen, können ebenfalls für Kopfschmerzen verantwortlich sein. Die Veränderungen im Körper können sowohl für Spannungskopfschmerz als auch für Migräne sorgen.

Warum und wie wirkt sie so schnell? Für wen ist sie geeignet? Wir verraten es Ihnen.

Kopfschmerzen durch Allergien

Bei einer Allergie sind Kopfschmerzen keine Seltenheit: Viele Betroffene klagen während eines akuten Allergieschubs über Kopfschmerzen. Zu kämpfen haben damit in erster Linie Menschen mit einer Allergie, bei der die allergieauslösenden Stoffe eingeatmet werden – in den meisten Fällen entstehen die Kopfschmerzen daher durch eine Pollenallergie oder Hausstauballergie.

Gelangen die Allergene in die oberen Atemwege, kommt es zu einer Entzündungsreaktion im Bereich von Nase und Nasennebenhöhlen: Der Körper nimmt die Stoffe fälschlicherweise als Bedrohung wahr und versucht, sie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Kann das gebildete Sekret nicht schnell genug abfließen, erhöht sich der Druck in den Nebenhöhlen – und Allergie-Kopfschmerzen sind die Folge. Daneben kann eine Allergie aber auch Kopfschmerzen in Form einer Migräne auslösen. Welcher Mechanismus dafür verantwortlich ist, bleibt bislang jedoch unklar.

Kopfschmerzen durch Wetterfühligkeit

Menschen, die empfindlich auf Wetterumschwünge reagieren, bekommen das vor allem in Form von Kopfschmerzen zu spüren. Das liegt daran, dass ein Wetterumschwung Einfluss auf den Blutdruck nimmt – ist er zu niedrig, können Kopfschmerzen entstehen.

Kopfschmerzen durch andere Erkrankungen 

Doch auch Krankheiten können Kopfschmerzen zur Folge haben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Entzündung der Hirnhaut
  • Bluthochdruck
  • Mittelohrentzündung
  • Erkältung und Grippe
  • Augenentzündungen und Fehlsichtigkeiten
  • Grüner Star
  • Schmerzmittelabhängigkeit

Regt sich bei Ihnen der Verdacht, dass eine der genannten Erkrankungen vorliegen könnte, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt informieren und sich untersuchen lassen.

Unser Tipp bei Kopfschmerzen

Um dem behandelnden Arzt die Diagnose zu erleichtern, empfiehlt es sich, einen Kopfschmerzkalender zu führen: In ihm werden die Beschwerden und deren Schweregrad sowie Dauer genauso vermerkt wie die Begleitumstände, unter denen sie aufgetreten sind. So lassen sich Zusammenhänge und Ursachen leichter identifizieren. Im Anschluss kann der Arzt weitere, passende Untersuchungen einleiten, die ihm helfen, den Verdacht zu erhärten: Zum Beispiel kommen bei Kopfschmerzen durch eine Allergie spezielle Tests zum Einsatz, bei denen der Arzt den möglichen Auslöser direkt mit Blut oder der Haut des Patienten in Kontakt bringt. Folgt darauf eine erkennbare, allergische Reaktion des Körpers, ist das Allergen als Kopfschmerzursache entlarvt.

Bei Kopfweh sind Schmerztabletten die schnelle Lösung. Auch andere Methoden sind wirksam. 

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