Eine Erkältung geht oft mit Gliederschmerzen einher

Gliederschmerzen zählen neben Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl zu den möglichen Beschwerden bei einer Erkältung (grippaler Infekt). Aber auch bei einer echten Grippe leiden Betroffene häufig über ein schmerzhaftes Ziehen in Armen und Beinen. Erfahren Sie mehr über die Ursache und Behandlung von Gliederschmerzen.

Wieso entstehen Gliederschmerzen bei einer Erkältung?

Gliederschmerzen bei einer Erkältung (grippaler Infekt) sind an sich ein positives Zeichen – denn sie zeigen an, dass der Körper dabei ist, die Krankheitserreger zu bekämpfen. Der Grund: Bei einer Infektion mit Erkältungsviren schüttet der Körper spezielle Botenstoffe aus – unter anderem Prostaglandine. Diese sind zwar unentbehrlich für die Arbeit des Immunsystems, gleichzeitig lösen sie jedoch Schmerzreize in den Nervenzellen aus.

Meist setzen bei einer Erkältung die Gliederschmerzen ein bis zwei Tage nach der Infektion ein. Gemeint sind damit Schmerzen in den Muskeln und den Gelenken. Typisch ist

  • ein schmerzhaftes Ziehen in den Beinen oder Armen sowie am Rücken,
  • das als unterschiedlich stark empfunden wird und
  • bei jeder Bewegung, aber auch in Ruhe auftreten kann, beispielsweise beim Sitzen oder Liegen.

Umgangssprachlich werden diese Beschwerden oft auch als Muskelschmerzen bezeichnet – möglicherweise, weil Gliederschmerzen sich häufig ähnlich anfühlen wie ein Muskelkater.

Fußbad, Tee, Wadenwickel: Greifen Sie bei Erkältungen auf Omas Trickkiste zurück. 

Erkältung und Gliederschmerzen lindern

Gliederschmerzen können den Alltag stark einschränken, ebenso wie Halsschmerzen, Fieber oder andere Beschwerden während eines grippalen Infekts. Zur Linderung kommen verschiedene Hausmittel infrage, zum Beispiel:

  • Lauwarme Wadenwickel um die schmerzenden Glieder legen. Sie sollten etwa 20 Grad warm sein und können mehrmals am Tag für circa 10 bis 15 Minuten angewandt werden.
  • Ein heißes Bad nehmen, es spendet Wärme und Entspannung. Durchblutungsanregende Badezusätze, beispielsweise mit Fichtennadeln, unterstützen zudem das Immunsystem. Bei Fieber sollte allerdings auf das Baden verzichtet werden.
  • Viel trinken, heißer Tee wird dabei oft als wohltuend empfunden. Kamillenblüten-, Lindenblüten- oder Ingwertees sind dabei wegen ihrer desinfizierenden Wirkung empfehlenswert.

Eine gute Alternative oder Ergänzung zu bewährten Hausmitteln sind Schmerzmittel aus der Apotheke. Sie werden meist als spezielle Präparate gegen Erkältungsbeschwerden angeboten. Bei Halsschmerzen, Gliederschmerzen und Fieber haben sich unter anderem Arzneimittel mit Acetylsalicylsäure bewährt, wie zum Beispiel Aspirin® Plus C.

Erkältung und Gliederschmerzen: Wann zum Arzt?

Im Normalfall lassen Gliederschmerzen, die in Verbindung mit einer Erkältung auftreten, bereits nach einigen Tagen wieder nach. Ist dies jedoch nicht der Fall, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dies gilt auch, wenn hohes Fieber (ab 39 Grad Celsius) hinzukommt, Sie unter starkem Schwitzen leiden oder sich unverhältnismäßig erschöpft fühlen.

Hinweis: Sind die Gliederschmerzen ungewohnt stark, kann das auf eine echte Grippe hindeuten. Oft fällt die Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe nicht leicht. Ein Besuch beim Arzt kann Aufschluss geben.

Wer eine Erkältung hat, will schnell wieder auf die Beine kommen. 

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