Kopfschmerz

Volkskrankheit Nr. 1: Zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen gehören Stress, zu wenig Bewegung, Schlafmangel und Lärm.
Kopfschmerzen sind die Volkskrankheit Nr. 1: Rund 70 % der Frauen und 50 % der Männer klagen innerhalb eines Jahres mindestens einmal über Schmerzen im Kopfbereich. Experten unterscheiden dabei über 250 verschiedene Formen von Kopfschmerzen - am häufigsten sind Spannungskopfschmerzen (54 %) und Migräne (38 %) vertreten.
Bevor Sie gegen Ihre Kopfschmerzen vorgehen, sollten Sie klären, um welche Art es sich bei Ihnen handelt. In unserer Kopfschmerz-Beratung erfahren Sie mehr ü ber die Symptome, Ursachen und Behandlung von Spannungskopfschmerzen. Informationen über Migräne finden Sie hier

Volkskrankheit Nr. 1: Zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen gehören Stress, zu wenig Bewegung, Schlafmangel und Lärm.
Wenn Sie an Spannungskopfschmerzen leiden, kennen Sie das Gefühl: Ein stärker werdendes Drücken oder Ziehen breitet sich meist vom Nacken über den gesamten Kopfbereich aus und legt sich wie ein strammes Band um den Kopf. Der meist beidseitige Kopfschmerz ist von leichter bis mäßiger Intensität und wird durch körperliche Aktivität nicht verstärkt. Im Gegensatz zu Migräne kommt es nicht zu Erbrechen. Übelkeit, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit können jedoch vorkommen, sind aber zumeist deutlich schwächer ausgeprägt als bei einer Migräne.
Spannungskopfschmerzen können unbehandelt zwischen 30 Minuten und 7 Tagen andauern. So genannter episodischer Spannungskopfschmerz tritt an weniger als 15 Tagen im Monat auf. Bei häufigeren Attacken spricht man von chronischem Kopfschmerz.

Volkskrankheit Nr. 1: Zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen gehören Stress, zu wenig Bewegung, Schlafmangel und Lärm.
Wie genau Spannungskopfschmerz entsteht, ist noch nicht geklärt. Möglicherweise ist eine Störung des körpereigenen Schmerzabwehrsystems die Ursache, zum Beispiel bei kurzzeitigen, außergewöhnlichen Belastungen. Dann kann es vorkommen, dass die Schmerzinformation ungesteuert ins Gehirn strömt und als Kopfschmerz zu spüren ist.
Die häufigsten Auslöser von Spannungskopfschmerzen kennen wir allerdings: Stress, eine falsche Körperhaltung, zu wenig Bewegung, schlechte Luft und Lärm. Auch Alkohol, Nikotin, Schlafmangel und Zähneknirschen können Kopfschmerzen auslösen.

Volkskrankheit Nr. 1: Zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen gehören Stress, zu wenig Bewegung, Schlafmangel und Lärm.
Bitte achten Sie darauf, Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht öfter als 10 Tage pro Monat einzunehmen. Sollte der Schmerz andauern, fragen Sie bitte einen Arzt um Rat.
Wenn Sie Spannungskopfschmerzen längerfristig vorbeugen wollen, empfehlen wir Ihnen ein regelmäßiges Ausdauertraining wie z. B. Joggen oder Radfahren. Damit stärken Sie nicht nur Ihre Durchblutung allgemein; Bewegung an der frischen Luft und gezielte gymnastische Übungen für den Schulter-Nacken-Bereich lindern zudem die Symptome.
Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Arbeitsplatz körpergerecht eingerichtet ist und dass Sie regelmäßig Pausen machen, in denen Sie aufstehen und sich bewegen. Da Kopfschmerzen auch von überanstrengten Augen ausgelöst werden können, lösen Sie Ihren Blick bei der Büroarbeit immer wieder vom Bildschirm und machen Sie Entspannungsübungen für die Augen: Fixieren Sie ca. eine Minute einen weit entfernten Punkt. Oder bedecken Sie die geschlossenen Augen 2-3 Minuten mit den Handflächen, ohne auf die Augäpfel zu drücken.
Bei akuten Kopfschmerzen helfen leichte Streichmassagen am Kopf, an den Schläfen und an der Nasenwurzel. Oder versuchen Sie es einfach mal mit feuchtheißen Kompressen in der Schulter-Nacken-Partie, kalten Umschlägen auf den schmerzenden Stellen und Pfefferminzöl, das in Stirn und Schläfen einmassiert wird.
Auch wenn es nicht immer leicht ist - versuchen Sie Stress zu vermeiden, z. B. mit Entspannungsübungen. Achten Sie außerdem auf eine ausgeglichene, vitaminreiche Ernährung und trinken Sie täglich mindestens 2-3 Liter Wasser oder Kräutertee. Auch eine Tasse Kaffee oder Schwarztee kann helfen, trinken Sie jedoch nicht zuviel davon.

