Erkältung

Mann mit Erkältung

Nehmen Sie Erkältungen nicht auf die leichte Schulter: Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und ein wirksames Medikament beschleunigen den Heilungsprozess.

Hat es Sie mal wieder erwischt? Keine Sorge, Sie befinden sich in bester Gesellschaft, denn: Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Laut Statistik bekommt ein Erwachsener ca. 2-5-mal im Jahr eine Erkältung, Kinder erkälten sich durchschnittlich sogar 4-8-mal pro Jahr.

Übrigens: Eine Erkältung ist keine Grippe, obwohl die beiden Erkrankungen oftmals verwechselt werden. Während eine echte Grippe vom Influenzavirus ausgelöst wird und meist mit starkem Fieber, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit einhergeht, kann eine Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) durch mehr als 200 bekannte Erkältungsviren hervorgerufen werden. Für uns ist der gravierende Unterschied aber, dass eine Grippe in der Regel weitaus schwerer als eine Erkältung verläuft. Deshalb sollten Sie bei Verdacht auf Influenza grundsätzlich den Arzt aufsuchen.

Hier erklären wir Ihnen, wie eine Erkältung übertragen wird und wie Sie Ihre Erkältungsbeschwerden schnell wieder in den Griff bekommen können.

Mann mit Erkältung

Nehmen Sie Erkältungen nicht auf die leichte Schulter: Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und ein wirksames Medikament beschleunigen den Heilungsprozess.

Eine Erkältung kann Ihr Wohlbefinden ganz schön einschränken. Alles in allem dauert eine typische Erkältung rund eine Woche, in Einzelfällen allerdings auch zwei Wochen.

Der typische Verlauf einer Erkältung sieht folgendermaßen aus: Zwei Tage nach der Infektion kratzt der Hals. Sie bekommen Schluckbeschwerden und ein Schnupfen kündigt sich an. Parallel dazu treten Kopf- und Gliederschmerzen auf, Sie fühlen sich abgeschlagen und haben wahrscheinlich weniger Appetit als gewöhnlich.

Im Gegensatz zur Grippe kommt es selten zu hohem, akutem Fieber, aber die Temperatur kann erhöht sein. Oftmals erst am Ende der Erkältung, wenn man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich, stellt sich Husten ein, der unter Umständen von einem trockenen Reizhusten in einen festsitzenden Husten übergehen kann. Nach durchschnittlich sieben bis neun Tagen klingt die Erkältung wieder ab.

Mann mit Erkältung

Nehmen Sie Erkältungen nicht auf die leichte Schulter: Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und ein wirksames Medikament beschleunigen den Heilungsprozess.

Wenn Sie sich im Winter von erkälteten Mitmenschen fernhalten, wissen Sie vermutlich, dass Erkältungsviren durch eine Tröpfcheninfektion übertragen werden können. Dies geschieht in der Regel durch Husten, Niesen oder Sprechen. Aber auch durch den Kontakt mit Oberflächen und Gegenständen die mit Viren behaftet sind, wie Türgriffen, Telefonhörern, Gläsern, Computertastaturen etc. kann man sich anstecken. Sind die Viren erst einmal im Körper, können sie dort eine Erkältung auslösen.

Doch wieso erwischt es uns vor allem im Winter? Grundsätzlich können uns Erkältungen das ganze Jahr über heimsuchen, doch im Herbst und Winter häufen sie sich. Denn in der kalten Jahreszeit sinkt die Luftfeuchtigkeit und die Schleimhäute von Nase, Mund und Rachenraum werden nicht mehr optimal durchblutet. Das wiederum verlangsamt die Schleimproduktion, so dass die Atemwege nicht mehr richtig von eingeatmeten Staubpartikeln und Krankheitserregern gereinigt werden. Weg frei für die Erkältungsviren: Sie können sich nun leichter an die Schleimhaut andocken und eine Erkältung auslösen.

Doch nicht nur die kalte, trockene Außenluft macht unseren Schleimhäuten zu schaffen: Überhitzte Räume, Klimaanlagen und Zigarettenqualm sind Faktoren, die eine Erkältung begünstigen. Auch der Mangel an Viren-Abtötender UV-Strahlung macht uns anfälliger für Erkältungen im Winter. So treten nur ca. 20% aller Erkältungen im Sommer auf. Hinzu kommen die vielen erkälteten Mitmenschen um uns herum: Im Winter werden wir geradezu belagert von Erkältungsviren.

Die typischen Erkältungssymptome wie Schnupfen, Hals-, Kopf- und Gliedersschmerzen sowie Fieber sind zwar lästig, sie zeigen uns aber auch, dass das Immunsystem unseres Körpers auf die Vireneindringlinge reagiert. Denn wenn das Virus in die Schleimhautzellen eingedrungen ist und sich dort vermehrt, wird die körpereigene Immunabwehr aktiviert: Weiße Blutkörperchen zerstören die von Viren befallenen Schleimhäute und setzen dabei Stoffe frei, die die Gefäße in der Nasenschleimhaut erweitern und für eine Entzündung sowie weitere Erkältungssymptome und eine erhöhte Temperatur sorgen. Wenn Sie also mal wieder verschnupft sind, denken Sie daran, dass Ihr Körper gerade damit beschäftigt ist, Sie wieder gesund zu machen.

Mann mit Erkältung

Nehmen Sie Erkältungen nicht auf die leichte Schulter: Ruhe, ausreichend Flüssigkeit und ein wirksames Medikament beschleunigen den Heilungsprozess.

Im Gegensatz zur Grippe können Sie sich gegen Erkältung nicht impfen lassen. Natürlich sollten Sie in der Erkältungszeit besonders darauf achten, Ihr Immunsystem zu stärken und sich stets die Hände zu waschen, um eine Infektion zu vermeiden. Eine Garantie dafür, dass Sie sich nicht doch anstecken, gibt es aber nicht. Falls es Sie also doch erwischt hat, müssen Sie sich heutzutage nicht mehr quälen. Neben allgemeinen Maßnahmen können Sie den Körper auch gezielt mit rezeptfreien Arzneimitteln aus der Apotheke unterstützen.

Da eine Erkältung verschiedene, häufig gleichzeitig auftretende Symptome wie z. B. Schnupfen, Fieber, Hals- Kopf- und Gliederschmerzen mit sich bringen kann, sind so genannte Kombinationsarzneimittel eine gute Wahl, also Medikamente, die gleichzeitig gegen mehrere Beschwerden wirken.

Aspirin Complex ist ein Erkältungsmittel, das zuverlässig von den häufigsten Beschwerden wie Schnupfen in Verbindung mit Fieber und/oder Hals- und Kopfschmerzen befreit. Es enthält neben dem schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkstoff Acetylsalicylsäure auch Pseudoephedrin - ein Wirkstoff, der die Schleimhäute abschwellen lässt und so den Erkältungsstau löst. Das Ergebnis: Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt und Sie werden schnell wieder gesund.

Was können Sie sonst noch tun? Während einer Erkältung braucht der Körper mehr Flüssigkeit als sonst. Deshalb gilt: Trinken, trinken, trinken! Sie sollten täglich mindestens 2-3 Liter Wasser oder Kräutertee zu sich nehmen, um die Schleimhäute feucht zu halten, den Virus auszuschwemmen und den Flüssigkeitsverlust durch Schnupfen und Fieber auszugleichen. Achten Sie außerdem auf eine vitaminreiche, leichte Kost, meiden Sie körperliche Anstrengungen und Stress und schlafen Sie ausreichend. Zigaretten und Alkohol verzögern den Genesungsprozess und sollten nach Möglichkeit während der gesamten Erkältungsphase vermieden werden.

Achtung: Kommt es zu anhaltend hohem Fieber und starkem Krankheitsgefühl, ist eine bakterielle Infektion (Grippe) nicht auszuschließen. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Ihnen ggf. ein Antibiotikum verschreiben muss.

Frau von Erkältung verschohnt

Der Kontakt mit Erkältungs-Viren bedeutet nicht zwangsläufig zu erkranken. Intakte Schleimhäute der Atemwege lassen die Erreger gar nicht erst eindringen - und ein leistungsfähiges Immunsystem macht die Viren unschädlich.

Am besten beugen Sie einer Erkältung vor, indem Sie Ihr Immunsystem stärken und die Ansteckungsgefahr möglichst klein halten:


Immunsystem stärken

  • Treiben Sie regelmäßig Ausdauersport an der frischen Luft
  • Schlafen Sie viel, denn Ihr Körper hat in der kalten Jahreszeit ein erhöhtes Ruhebedürfnis
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse
  • Gehen Sie regelmäßig in die Sauna

Schleimhäute feucht halten

  • Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima, z. B. mit einem Luftbefeuchter
  • Trinken Sie viel: mindestens zwei Liter am Tag
  • Pflegen Sie Ihre Nasenschleimhaut regelmäßig mit einem wirkstofffreien Meerwasserspray

Ansteckungsgefahr verringern

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände
  • Halten Sie einen Sicherheitsabstand von ca. 1 Meter zu Erkälteten ein
  • Vermeiden Sie das Berühren von Augen und Nase
  • Meiden Sie Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen
  • Lüften Sie regelmäßig, um die Virenbelastung zu verringern

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