Schmerzfrei mit dem Rad unterwegs
Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen: Ferien mit dem Drahtesel liegen im Trend. Damit die Tour zu einer runden Sache wird, ist eine gute Planung wichtig – von der passenden Strecke, über die richtige Fahrradeinstellung bis hin zur gut ausgestatteten Reiseapotheke.
Radfahren ist der beliebteste Sport der Deutschen – 27 Prozent treten nach einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) regelmäßig in die Pedale. Wer Rad fährt ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch gesund unterwegs: Unter anderem werden Durchblutung und Fettverbrennung angeregt und die Muskeln gekräftigt.
Mit der richtigen Einstellung schmerzfrei unterwegs
Damit die Fahrfreude nicht getrübt wird, gilt auf dem Drahtesel „Haltung bewahren“ und das Rad möglichst individuell einzustellen, um Fehlhaltungen zu vermeiden. Denn diese begünstigen muskuläre Verspannungen im Nackenbereich, die zu den häufigsten Auslösern von Spannungskopfschmerzen zählen.
Hilfe, wenn es nicht mehr rund läuft: die Reiseapotheke
Schmerzen, Fieber und kleine Verletzungen können Radurlaubern die Tour vermiesen. Um das zu verhindern, sollte eine Reiseapotheke in keiner Gepäcktasche fehlen. Besonders praktisch gegen Schmerzen und Fieber ist Aspirin Effect, weil das Mikrogranulat unterwegs auch ohne Wasser eingenommen werden kann und im Vergleich zu einer Schlucktablette seine Wirkung bis zu 30 Prozent schneller entfalten kann.
Um kleine Verletzungen wie Schürf- oder Schnittwunden versorgen zu können, gehören auch eine Wund- und Heilsalbe (z.B. Bepanthen Wund- und Heilsalbe), ein Antiseptikum zur Wund-Desinfektion sowie Verbandsmaterialien zur Basisausstattung der Reiseapotheke. Neben individuell benötigten Medikamenten wie der Pille oder einem Antiallergikum empfiehlt es sich zudem, ein Magen- und Darmmittel mitzunehmen. Wichtige Hilfsmittel wie Schere, Pinzette oder Zeckenzange gehören ebenfalls in die Apotheke für die Fahrradtour.