Erkältung: 3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie ...

Im Herbst und Winter haben Erkältungen Hochkonjunktur. Meist macht sich die Erkrankung zu Beginn mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar. Hinzu kommen Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Bis zum Abklingen einer Erkältung vergehen meist sieben bis neun Tage.

Auslöser einer Erkältung sind über 200 verschiedene Viren, am häufigsten stecken so genannte Rhinoviren dahinter. Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen wie z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln begünstigen die übertragung der Erreger: Durch Niesen, Husten oder Sprechen werden die Viren in der Raumluft verteilt und gelangen über die Atmung auf die Schleimhäute von gesunden Personen. Darüber hinaus werden die Viren häufig durch direkten Kontakt z.B. beim Hände schütteln übertragen.

Doch wird nicht jeder beim Kontakt mit den Viren krank. Intakte Schleimhäute der Atemwege lassen die Erreger erst gar nicht eindringen und ein leistungsfähiges Immunsystem macht ihnen den Gar aus. Im Winter jedoch vermindert z. B. die kalte Außenluft die Durchblutung der Nasenschleimhaut und erleichtert so den Viren das Eindringen.

Die virusinfizierten Zellen produzieren dann Botenstoffe, die eine Entzündungskaskade in Gang setzen. Ein bis zwei Tage nach der Infektion kommt es zu ersten Symptomen: Rötung und Schmerzen im Hals und Probleme beim Schlucken. Nur wenig später tritt Schnupfen, das häufigste Symptom einer Erkältung auf. Er beginnt meist mit einem Brennen oder Kitzeln in der Nase und erreicht seinen Höhepunkt am zweiten Tag. Dazu kommen weitere Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen. Viele Patienten leiden außerdem an Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Unwohlsein sowie leichtem Fieber. Husten tritt in der Regel erst am Ende des Infektes auf, wenn die anderen Symptome bereits abgeklungen sind. Insgesamt dauert eine Erkältung meist sieben bis neun Tage, der Husten kann auch länger anhalten.

Bei drei Viertel aller Erkältungspatienten treten Schnupfen und Schmerzen (meist Kopfschmerzen) gemeinsam auf.

Zur Behandlung haben sich rezeptfreie Erkältungspräparate aus der Apotheke bewährt. So lindert beispielsweise Aspirin Complex die meist gleichzeitig auftretenden Symptome wie Schnupfen, Hals-, Kopf und Gliederschmerzen. Der enthaltene Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirkt dabei fiebersenkend und entzündungshemmend, Pseudoephedrin befreit zusätzlich die Nase. Auf diese Weise werden die Beschwerden gelindert und der Selbstheilungsprozess unterstützt.

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