Herz & Kreislauf
An Engstellen können Blutplättchen anhaften und verklumpen. Schon in niedriger Dosierung kann Aspirin protect helfen Verschlüsse zu verhindern.
Unsere Organe, und damit auch Herz und Gehirn, müssen ständig mit Blut und Sauerstoff versorgt werden, um optimal funktionieren zu können. Dabei spielen die Blutgefäße eine große Rolle, denn sie transportieren das Blut mit jedem Herzschlag durch den ganzen Körper. Mit zunehmendem Alter jedoch verlieren die Blutgefäße an Elastizität. Es kommt zu Ablagerungen in den Gefäßen und damit zur so genannten "Gefäßverkalkung" oder Atherosklerose. Dies führt zur Verengung der Blutgefäße (Bild 1). An solchen Engstellen können sich nun Blutplättchen anhaften und verklumpen (Bild 2). Die Blutgefäße werden stark verengt (Bild 3) oder sogar verschlossen (Bild 4).
Dadurch wird der Blutfluss unterbrochen und lebenswichtige Nährstoffe und Sauerstoff können nicht mehr zu dem entsprechenden Organ transportiert werden. Normalerweise wird das Herz von drei großen Blutgefäßen (Koronararterien) mit "frischem" Blut versorgt. Bei einem Herzinfarkt wird eines oder mehrere dieser Blutgefäße plötzlich verschlossen. Dadurch werden der Blutfluss und die Sauerstoffzufuhr unterbrochen. Wenn das Gefäß nicht innerhalb weniger Stunden wieder geöffnet wird, stirbt ein Teil des Herzmuskels ab. Auch der Schlaganfall entsteht in den meisten Fällen durch eine mangelnde Durchblutung, die so genannte Ischämie. Dabei sind Blut- und Sauerstoffversorgung für bestimmte Regionen des Gehirns nicht mehr ausreichend. In seltenen Fällen kann ein Schlaganfall jedoch auch durch Blutungen im Inneren des Gehirns entstehen.