Alltagsschmerzen

Wenn der Alltag weh tut: Über- und Fehlbelastungen können auf Dauer zu Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen führen.

Warum leiden so viele Menschen heutzutage an Alltagsschmerzen? Eine der wichtigsten Gründe ist sicherlich unser Lebenswandel: Im Gegensatz zu früheren Generationen bewegt sich der moderne Mensch kaum noch. Und wer sich zu wenig bewegt, dem fehlt eine stabile Muskulatur. Schwache Muskeln wiederum können die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützen und entlasten, die Folge sind Rückenschmerzen.

Zum Bewegungsmangel kommen bei den meisten von uns eine einseitige körperliche Belastung und eine ungünstige Körperhaltung hinzu. Computerarbeit, Autofahrten, die Abende vor dem Fernseher — einen Großteil unserer Zeit verbringen wir im Sitzen. Als Folge daraus entstehen Verspannungen und Schmerzen, die automatisch zu Schon- und Vermeidungshaltungen führen. Ein Teufelskreis beginnt, denn eine Schonhaltung verstärkt die Verspannung und verursacht immer stärkere Schmerzen. Stress und andere psychische Belastungen verschlimmern den Zustand.

Im Gegensatz zu der chronischen altersbedingten Gelenkabnutzung (Arthrose) resultieren akute Muskel- und Gelenkschmerzen meistens aus körperlichen Be- und Überlastungen. Dies kann zum Beispiel nach anstrengendem Sport oder ungewohnter körperlicher Tätigkeit der Fall sein.

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